Optikusatrophie

Durch die Nähe des Tumor zum Sehnerv war mein Krankheitsverlauf stets mit der Sorge um das Augenlicht verbunden.

Im März 2008 wurde das atypische Meningeom diagnostiziert und es folgten zwei chirurgische Eingriffe und drei Gamma Knife Behandlungen. Bei einer umfassenden neuroopthalmologischen Untersuchung im Jahr 2013 zeigte sich erstmalig eine „deutliche Atrophie des Nervus Opticus beidseitig„. Die MRT-Untersuchungen bestätigten diesen Umstand und der Verlauf wird alle drei bis sechs Monate kontrolliert.

Der Tumor „scheidet die Sehnerven (lt. Befund) an deren Austrittsstelle von der Augenhöhle (Fissura optica) ein und die Sehnervenkreuzung (Chiasma) stellt sich atroph dar“. Es ist – nach Aussage der behandelnden Fachärzte – in erster Linie von einer Druckatrophie auszugehen, wobei auch  vorangegangene Bestrahlungen mitverantwortlich sein könnten. Eine vierte – wohl bestimmt nicht risikoarme – Schädel OP wird bei weiterer Progression erforderlich sein.
augenbefund


Wissen / Information

Die Optikusatrophie ist eine degenerative Erkrankung des Sehnervs, die sich durch den Schwund von Nervenzellen auszeichnet. Die bereits eingetretene Schädigung gilt als irreversibel und stellt eine häufige Erblindungsursache dar. Bei einer sekundären Atrophie, die etwa von einem Tumor ausgehen kann, sollte stets die Behandlung der Primärerkrankung im Vordergrund stehen.


Unter de.wikipedia.org wird auf die Themengebiete Ursachen, Formen, Symptome, Diagnostiz, Therapie und Prognose ausführlich eingegangen.

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symptomat.de bietet Informationen zu den Ursachen, Symptomen sowie der Diagnostik und Therapie einer Optikusatrophie.

Im Medizinlexikon doccheck.com finden sich Infos zur Definition, Ätiologie, Klinik, Diagnose und Therapie.


Hilfsorganisation für Betroffene

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen setzt sich seit über 80 Jahren aktiv für blinde und sehbehinderte Menschen in Österreich ein.